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6.3
6.4
7. EINSTELLUNGEN DER GRUPPE
7.1
DRUCKWÄCHTEREINSTELLUNG (nur bei Gruppen mit einer oder drei Pumpen)
Falls die werkseitig während der Abnahmeprüfung der Pumpengruppe durchgeführte Einstellung der Druckwächter verändert werden
soll, unter Berücksichtigung der nachstehenden Daten gemäß der folgenden Anleitungen vorgehen:
- Typ des an der Pumpengruppe installierten Druckwächters;
- die an den Typenschildern der einzelnen Pumpen angegebenen Höchstdrücke;
- Druck in den Ausdehnungsgefäßen.
Druckwächter Telemecanique Typ XMP (Abb.9)
Die schwarze Schraube lockern und den Deckel abnehmen.
Durch Drehen im Uhrzeigersinn der Metallschraube "A" an der Mitte des Druckwächters werden die Anlauf- und Anhaltdrücke der Pumpe
gleichzeitig erhöht.
Durch Drehen im Gegenuhrzeigersinn werden sie vermindert.
Durch Drehen im Uhrzeigersinn der schwarzen Schraube "B" am Ende des Druckwächters wird die Differenz zwischen Anlaufdruck und
Anhaltedruck der Pumpe erhöht (der Anlaufdruck wird vermindert, der Anhaltedruck bleibt gleich).
Durch Drehen im Gegenuhrzeigersinn wird die Differenz verringert.
Den Deckel wieder anbringen und die schwarze Schraube festziehen.
Druckwächter Klockner Moeller Typ MCS (Abb.10)
Die 4 Schauben lockern und den transparenten Deckel abnehmen.
Die Blockierschraube "B" in einem der 12 Löcher des Einstellknopfs "A" ausschrauben. (Abb. 10/I)
Durch Drehen im Uhrzeigersinn des Einstellknopfes "A" werden die Anlauf- und Anhaltdrücke der Pumpe gleichzeitig erhöht.
Durch Drehen im Gegenuhrzeigersinn werden sie vermindert.
Durch Eindrücken des Einstellknopfes "A" bis zum Anschlag und Drehen im Gegenuhrzeigersinn (wobei die Schraube "C" sich nicht
drehen darf) wird die Differenz zwischen Anlaufdruck und Anhaltedruck der Pumpe erhöht (der Anlaufdruck wird vermindert, der
Anhaltedruck bleibt gleich). (Abb. 10/II)
Durch Eindrücken des Einstellknopfes "A" und Drehen im Uhrzeigersinn wird die Differenz verringert.
Die Blockierschraube "B" wieder in das Loch des Einstellknopfs "A" einsetzen, das einem der beiden Gewinde unterhab des Knopfes
am nächsten ist, und festschrauben.
Den transparenten Deckel wieder anbringen und die 4 Schrauben einschrauben.
Um nach dieser Einstellung der Druckwächter die neuen Anlauf- und Anhaltedrücke der Pumpengruppe zu kontrollieren, die Prozedur
für "Kontrolle der Druckwächtereinstellung" auf Seite 37 durchführen.
Bei Gruppen mit 3 Pumpen muss der Druckwächter Nr.1 mit größeren Anlauf- und Anhaltedrücken als der Druckwächter Nr.2,
und der Druckwächter Nr.2 mit größeren Anlauf- und Anhaltedrücken als der Druckwächter Nr.3 justiert werden.
Gruppen mit zwei Pumpen funktionieren mittels eines an die Schalttafel E-BOX angeschlossenen Druckgebers.
Für die Einstellung des Anlauf- und Anhaltedrucks der Pumpen wird auf die beigelegte Betriebsanleitung der Schalttafel E-
BOX verwiesen.
8. WARTUNG
8.1
Alle unsere Gruppen werden strengen Abnahmeprüfungen unterzogen, die sowohl die Elektrik, als auch die Hydraulik
betreffen.
Funktionsstörungen sind daher eher selten und hängen meist von äußeren Ursachen ab oder sind zufällig.
Wenn die Gruppe längere Zeit nicht benutzt wird und die Umgebungstemperatur bis unter 0 °C absinkt, muss sie
vollkommen entleert werden. (Abb.8)
Jährlich bei leerer Anlage die Vorbefüllung der Ausdehnungsgefäße kontrollieren, die um 0.2-0.3 bar niedriger
sein muss, als der geringere Wert der Anlaufdrücke der Elektropumpen. Je höher der max. Betriebsdruck der
Gruppe ist und je häufiger sie angelassen wird, umso öfter muss diese Kontrolle durchgeführt werden.
DEUTSCH
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