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Genius MILORD Handleiding pagina 36

Die Automation MILORD für Schiebetore für Wohnhäuser ist ein elektromecha-
nischer Antrieb, der die Bewegung über ein entsprechend mit einer am Tor
befestigten Zahnstange gekoppeltes Ritzel auf den Flügel überträgt.
Das irreversible System gewährleistet die mechanische Verriegelung, wenn
der Motor nicht läuft, daher muss kein Schloss eingebaut werden. Durch
eine praktische Entriegelung kann das Tor auch bei Stromausfall oder Be-
triebsstörungen betätigt werden.
Dieser Antrieb verfügt über keine mechanische Kupplung, wodurch ein
Steuergerät mit elektronischer Kupplung benötigt wird.
Bei den Antrieben MILORD ist das elektronische Steuergerät bei den Au-
sführungen „C" im Körper des Antriebs integriert.
. BESCHREIBUNG UND TECHNISCHE DATEN
1 Getriebemotor
1 Getriebemotor
2 Schutzabdeckung
2 Schutzabdeckung
3 Steuergerät *
3 Steuergerät *
4 Toroid-Transformator **
4 Toroid-Transformator **
5 Encoder **
5 Encoder **
* Standard nur bei den Ausführungen „C"
* Standard nur bei den Ausführungen „C"
** nur bei Modell MILORD 424C
** nur bei Modell MILORD 424C
t
d
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aten der
ntriebe
Modell
Versorgung
Leistungsaufnahme
Stromverbrauch
Umdrehungen/Min Elektromotor
Anlaufkondensator
Untersetzungsverhältnis
Ritzel
Zahnstange
Maximales Drehmoment
Maximale Schubkraft
Temperaturschutz Wicklung
Einsatzhäufigkeit
Temperatur am Aufstellungsort
Gewicht des Antriebs
Schutzart
Höchstgewicht Tor
Geschwindigkeit des Tors
Max. Länge Tor
AUTOMATION MILORD
Abb. 1
Abb. 1
6 Magnetsensor
6 Magnetsensor
7 Gründungsplatte
7 Gründungsplatte
8 Ritzel
8 Ritzel
9 Entriegelungsvorrichtung
9 Entriegelungsvorrichtung
MILORD
MILORD
MILORD
5-5C
424-424C
8-8C
230V~ 50Hz
24 Vdc
230V~ 50Hz
350 W
70 W
500 W
1.5 A
3 A
2.2 A
1400
12.5 µF
10 µF 400V
/
400V
1:25
Z16
Modul 4
18 Nm
13.5 Nm
24 Nm
45 daN
40 daN
65 daN
140°C
/
140°C
30%
100%
40%
-20°C +55°C
10 Kg
11Kg
IP44
500 Kg
400 Kg
800 Kg
12 m/min
15 m
2. ELEKTRISCHE EINRICHTUNGEN
(Standardanlage)
2
1
1.
1.
Antrieb mit integriertem Steuergerät (entsprechende Grundplatte
Antrieb mit integriertem Steuergerät (entsprechende Grundplatte
vorbereiten)
vorbereiten)
2.
2.
Fotozellen
Fotozellen
3.
3.
Schlüsselschalter
Schlüsselschalter
4.
4.
Blinkleuchte
Blinkleuchte
5.
5.
Empfänger
Empfänger
1) Für die Verlegung der Kabel entsprechende Rohre und/oder
1) Für die Verlegung der Kabel entsprechende Rohre und/oder
Schläuche verwenden.
Schläuche verwenden.
2) Die Anschlusskabel der Zubehörteile mit Niederspannung sind stets
2) Die Anschlusskabel der Zubehörteile mit Niederspannung sind stets
von den Versorgungskabeln mit 230 V~ zu trennen. Um elektrische
von den Versorgungskabeln mit 230 V~ zu trennen. Um elektrische
Störungen zu vermeiden, getrennte Ummantelungen verwenden.
Störungen zu vermeiden, getrennte Ummantelungen verwenden.
3. MONTAGE DER AUTOMATION
3.. VORABPRÜFUNGEN
Für den störungsfreien Betrieb der Automation muss die Struktur des bereits
bestehenden oder noch zu realisierenden Tors folgende Voraussetzungen
erfüllen:
Das Gewicht des Tors muss den Angaben in der Tabelle der technischen
Daten entsprechen;
robuste und steife Konstruktion des Flügels;
glatte Oberfläche des Flügels (ohne Vorsprünge);
störungsfreie und gleichmäßige Bewegung des Flügels ohne Reibungen
während des gesamten Laufs;
keine seitlichen Schwankungen des Torflügels;
einwandfreier Zustand der unteren und oberen Gleitsysteme. Für geringe
Reibungen beim Gleiten sollte eine Bodenführung mit abgerundeter Rille
eingesetzt werden.
Lediglich zwei Gleiträder;
Mechanische Sicherheitsanschläge, damit das Tor nicht aus seiner Führung
springt; diese Anschläge müssen fest am Boden oder an der Bodenführung
etwa 40 mm jenseits der Position des Endanschlags befestigt sein.
keine mechanischen Schlösser.
Eventuelle Schlosserarbeiten sollten vor der Montage der Automation
vorgenommen werden.
Der Zustand der Struktur nimmt direkten Einfluss auf die Zuverlässigkeit und
die Sicherheit der Automation.
3.2. MONTAGE DES ANTRIEBS
1.
Die Grundplatte laut Abb. 3 montieren.
2.
Einen Aushub für die Grundplatte vornehmen, siehe Abb. 4. Die Grün-
dungsplatte ist laut Angaben in Abb. 5 (Schließen rechts) oder Abb. 6
(Schließen links) zu positionieren, um das ordnungsgemäße Eingreifen
zwischen Ritzel und Zahnstange zu gewährleisten.
Die Platte sollte auf einer Betonunterlage etwa 50 mm vom Boden
positioniert werden (Abb. 7).
3.
Die für den Durchzug der Verbindungskabel zwischen Getriebemotor,
Zubehör und Stromversorgung erforderlichen Schläuche verlegen. Die
Schläuche müssen etwa 3 cm aus der Öffnung auf der Platte herau-
streten.
22
4
5
3
2
Abb. 2
Abb. 2
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